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Chinesische Präsenzen in Berlin und Hamburg bis 1945 *

Kien Nghi Ha

 

Die jungen kantonesischen Kaufmänner[1] Assing und Haho sind die ersten urkundlich erwähnten chinesischen Einwanderer in Deutschland. Nachdem sie 1816 auf dem Seeweg England erreichen, lassen sie sich um 1820 in Berlin nieder. Dort werden sie im März 1823 in der Behrenstrasse 65 vor einem zahlenden Weißen Publikum, das seinem fernöstlichen Exotismus mit der damals grassierenden Chinoiserie (China-Mode) frönt, zur Schau gestellt. Um die Bedürfnisse des Publikums zu bedienen, treten die beiden in chinesischen Kostümen auf und mimen auf Instrumenten klassische chinesische Musik.[2] Später stehen sie auf Weisung des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm III. der sinologischen „Ergründung des Geistes der chinesischen Sprache“ mehrere Jahre als „Forschungsobjekte“ zur Verfügung, bevor sie als Teediener das multikulturelle Ambiente am königlichen Hof ‚bereichern’.[3]

Während sich die chinesische Präsenz in Deutschland bis Ende des 19. Jahrhunderts neben der diplomatischen Gesandtschaft auf vereinzelte Studentengruppen beschränkt, entstehen andernorts in Europa zur selben Zeit nennenswerte chinesische Gemeinden: In London und Liverpool lassen sich in größerem Umfang chinesische Seemänner, Arbeiter und Kaufleute meist ohne Familien nieder, als die chinesische Qing-Regierung durch die ‚ungleichen Verträge’ mit westlichen Kolonialmächten dazu gezwungen wird, die Ausreisebeschränkung für ihre Untertanen aufzuheben.[4]

AssingHaho "Assing, 30 Jahr, 1823" und "Haho, 25 Jahr, 1823" (Bleistiftzeichnungen von J.G. Schadow aus: Nachrichten der Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens / Hamburg, Heft 144, 1988. Originale in den Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Dauerleihgaben der Akademie der Künste)

 

Europas „Kuli-Ökonomie“

Besonders intensiv werben europäische Unternehmen im Zeitalter des Imperialismus zumeist junge, schlecht ausgebildete und verarmte Chinesen an und verpflichten diese als ‚Vertragsarbeiter’ für die Kuli-Ökonomie in ihren Kolonialbesitzungen.[5] Obwohl der Begriff ‚Vertragsarbeiter’ Assoziationen mit legalen und freiwilligen Verhältnissen weckt, ist die Realität dieser Arbeiter in der Regel durch extreme Ausbeutung und kriminelle Methoden gekennzeichnet. Vor allem indische und chinesische ‚Kulis’ werden oftmals bis zu ihrem Tod in die Schuldknechtschaft gepresst.

Allerdings bleibt die Ausbeutung chinesischer Arbeitsmigranten nicht auf die außereuropäische Welt beschränkt, sondern wird auch in Europa massiv betrieben. Im Rahmen kolonialer Welterschließungspläne schlägt etwa der Geograph Ferdinand von Richthofen 1874 eine Eisenbahnverbindung zwischen China und Europa vor, um die billige Arbeitskraft der Chinesen auszubeuten.[6] Die Diskussionen über die „Einfuhr von chinesischen Kulis“ für die Arbeit in der Landwirtschaft im Osten Deutschlands dauern bis zur Jahrhundertwende an.

Während in Deutschland diese Pläne nicht umgesetzt werden, rekrutiert und kontrolliert die französische Militärbehörde Service d’organisation des travailleurs coloniaux im Ersten Weltkrieg etwa 180.000 Zwangsverpflichtete aus ihren Kolonien für den Arbeitseinsatz in Frankreich. Hinzu kommen knapp 36.000 Chinesen, deren Anwerbung der Rechtsform nach durch den unterzeichneten Arbeits- und Migrationsvertrag als ‚freiwillig’ gilt. In der Realität kommen viele Arbeitsverpflichtungen jedoch nur durch Vortäuschung falscher Tatsachen zustande, so dass sie nach heutigen Rechtsstandards als sittenwidrig und unwirksam gewertet werden müssten. Andere „Angeworbene“ werden schlicht durch Erpressungen und Drohungen gefügig gemacht und in ungleiche Verträge gepresst, die zudem später von den dominanten europäischen „Vertragspartnern“ nicht eingehalten werden, während die chinesischen Arbeiter dem Arbeitszwang unterworfen bleiben. Ihre Wohn- und Lebenssituation ist – wie bei den circa 100.000 in Nordfrankreich unter britischem Armeebefehl arbeitenden Chinesen – durch gefängnisartige Lager bestimmt, in denen sie zu körperlich schweren und gesundheitsschädigenden Arbeiten herangezogen werden. In Westeuropa existiert im Ersten Weltkrieg neben dem zivilen auch ein militärisches Kolonialarbeitssystem, in das weit über eine Million Soldaten eingebunden sind, die vorwiegend aus Afrika und Indien kommen.[7]

Die chinesische Diaspora im Deutschen Kaiserreich

Infolge der Anwerbung chinesischer Seemänner in der deutschen Handelsflotte entwickelt sich ab der Jahrhundertwende eine allmähliche Niederlassung von chinesischen Einwander in den Überseehäfen – vor allem in Hamburg. Um 1900 sind rund 3.000 Chinesen auf deutschen Handelsschiffen beschäftigt. Sind 1890 in Hamburg noch 43 Chinesen polizeilich gemeldet, steigt ihre Zahl im Jahre 1910 auf 203 an, wobei die tatsächliche Zahl höher liegt und die Fluktuation gerade unter den Seemännern groß ist. Während des Ersten Weltkrieges sitzen ungefähr 500 von ihnen in Hamburg und Bremerhaven auf ihren Schiffen fest. Erst nach dem Ersten Weltkrieg halten Chinesinnen in Hamburg Einzug.[8]

Da die chinesischen Seemänner als ungelernte Hilfskräfte gelten, werden sie häufig als Heizer, Wäscher und Kohleträger zu Schwerstarbeit verpflichtet und erhalten meist nur die Hälfte der ohnehin unzureichenden Löhne. Diese Diskriminierung rechtfertigen deutsche Arbeitgeber und Aufsichtsbehörden mit einer rassistischen Hierarchisierung: Chinesen werden als schmutzige, unmoralische und minderwertige Menschen stigmatisiert, die zum Schutz der höher stehenden Deutschen eine Schlechterbehandlung verdienen.

Der anti-chinesische Rassismus in Deutschland wird durch das koloniale Herrschaftsverhältnis noch verstärkt: Die Kiautschou-Bucht mit ihren 83.000 Einwohner befindet sich vom 6. April1898 bis zur japanischen Machtübernahme im Jahre 1914 als so genanntes „Schutzgebiet“ offiziell unter deutscher Kontrolle. Die koloniale Herrschaftssituation prägt maßgeblich die Beziehungen zwischen den 400 Deutschen und den 200.000 Einheimischen (Stand: 1912) und führt zu militärischen Konflikten und grausamen Strafexpeditionen gegen die chinesische Zivilbevölkerung.

Zusätzlich angeheizt werden die enthemmten Gewalttätigkeiten durch die berüchtigte ‚Hunnenrede’, die Kaiser Wilhelm II. anlässlich der Entsendung des deutschen Ostasiatischen Expeditionskorps zur Niederschlagung des chinesischen Boxeraufstands am 27. Juli 1900 in Bremerhaven hält. In der vom damaligen Staatssekretär des Auswärtigen Amts und späteren Reichskanzler Bernhard von Bülow offiziell autorisierten Fassung heißt es:

Ihr wisst es wohl, ihr sollt fechten gegen einen verschlagenen, tapferen, gut bewaffneten, grausamen Feind. Kommt ihr an ihn, so wisst: Pardon wird nicht gegeben. Gefangene werden nicht gemacht. Führt eure Waffen so, dass auf tausend Jahre hinaus kein Chinese mehr es wagt, einen Deutschen scheel anzusehen.[9]

Chinesische Migranten in der Weimarer Republik

Obwohl direkte koloniale Verbindungen in der chinesisch-deutschen Migrationsgeschichte keine unmittelbare Rolle spielen, ist der koloniale Rahmen für die weitere Entwicklung dennoch wesentlich. So erscheint Deutschland durch die Orientierung am eurozentristischen Blick als kulturell wie technologisch avanciertes Zentrum der Moderne und wird als Studienort attraktiv. Inspiriert durch verschiedene chinesische Bildungsinitiativen und kulturpolitische Reformströmungen wie die Neue Kulturbewegung und die Vierte-Mai-Bewegung (1919), die eine umfassende gesellschaftliche Modernisierung Chinas anstreben, steigt die Zahl der chinesischen Studierenden an deutschen Universitäten in der Weimarer Republik stark an.

Unter den politisch engagierten Studierenden befinden sich auch bedeutsame Persönlichkeiten der zukünftigen Volksrepublik China, unter anderem der spätere Ministerpräsident Zhou Enlai und der Begründer der Roten Armee Zhu De, der in Berlin dem Verein der chinesischen Studenten vorsteht. Gemeinsam mit der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und der Liga gegen Imperialismus initiieren sie Diskussionszirkel und politische Kampagnen in der deutschen Öffentlichkeit. Beispielsweise erreichen chinesische Studenten, die 1920 gegen die „Herabsetzung des chinesischen Volkes“ im Kolonialfilm Die Herrin der Welt protestieren, dass einzelne Szenen dieser achtteiligen Großproduktion mit einem Ausfuhrverbot belegt werden.[10] Das monumentale Werk dient als Projektionsfläche, um den unverwundenen Verlust imperialer Größe emotional und ideologisch ein Stück weit zu kompensieren. Daher wird ein immenser Aufwand betrieben, um die Kolonialwelt auf deutschem Boden wiedererstehen zu lassen. Bereits bei der Verfilmung kommt es zu Grenzüberschreitungen zwischen dem Fiktiven und dem Realen: Neben mehreren Hundert Statisten afrikanischer Herkunft, die hinter Stacheldraht in Baracken gehalten werden, ‚beleben’ auch 73 Chinesen die koloniale Szenerie.[11]

Zhou EnlaiZhou Enlai, späterer Ministerpräsident Chinas, während seines Aufenthaltes in Berlin, 1922. (Abb. aus: Zhou Enlai, Briefwechsel während der Europareise, Peking 1979)

Außer linksradikalen Intellektuellen und Aktivisten leben auch zahlreiche bürgerliche Studierende aus wohlhabenden Familien in Deutschland, was teilweise zu Konflikten führt. Allein in Berlin studieren 1923 mehr als 1.000 Chinesen. Die unweit der Technischen Universität gelegenen Restaurants Nanking, Tientsin und Canton in der Kantstrasse sind wichtige sozio-kulturelle Treffpunkte. In den chinesischen Zentren in Hamburg und Berlin leben – meist von den besser situierten Studierenden getrennt – auch Arbeiter, Straßenartisten, Varietékünstler und Kleinhändler (überwiegend Männer), die der Armut in China durch Migration zu entrinnen versuchen. Neben den etwa 200 Kleinhändlern im so genannten „Gelben Quartier“ am Schlesischen Bahnhof in Berlin[12] ist auch das Hamburger „Chinesenviertel“ rund um die Schmuckstraße zwischen St. Pauli und Altona ein Mittelpunkt des chinesischen Gemeindelebens.

Verfolgung im Nationalsozialismus

Bereits in der Weimarer Republik hat die chinesische Minderheit mit medialen Verdächtigungen wegen angeblicher ‚Opiumhöhlen’ und wegen Rauschgifthandels sowie mit Polizeirazzien und Kriminalisierung etwa durch das Reichskommissariat für die Überwachung der Öffentlichen Ordnung zu kämpfen. Der Aufstieg des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren markiert jedoch den Beginn einer gewalttätigen Unterbrechung der chinesischen Präsenz in Deutschland. Die Größe der chinesischen Gemeinde in dieser Zeit lässt sich nicht mehr exakt ermitteln. Jedoch ist bekannt, dass 1937 reichsweit gerade noch etwa 500 chinesische Studenten immatrikuliert sind. Unabhängig von ihrer geringen Anzahl verschärft sich ihre prekäre Situation im Dritten Reich weiter. Gewerkschaftlich, sozialistisch und kommunistisch organisierte Aktivisten wie Hu Lanqi, Chen Qiying und Chen Yuan werden bereits 1933 Opfer von Überwachung und Verfolgung.

Aber auch unpolitische Chinesen werden in der Folgezeit verstärkt kontrolliert: “Durch einen Erlaß Reinhard Heydrichs, seit 1934 Leiter der Gestapo, wurde im Januar 1938 eine ‘Zentralstelle für Chinesen‘ eingerichtet und die Aufenthalts- und Erwerbserlaubnis verschärft angewendet.“[13] Deutsch-chinesische Ehen und Partnerschaften werden als Verstoß gegen die nationalsozialistischen Rassengesetze zum Teil mit Ausweisung und Verhaftung geahndet.

Chinesische Studenten mit Partnerinnen in BerlinChinesisch-deutsche KinderFeier chinesischer Studenten mit ihren deutschen Partnerinnen und Kinder aus chinesisch-deutschen Ehen in Berlin Anfang der 1930er Jahre: Eine "Normalität", die durch den Rassismus vor allem im NS-Deutschland zum verschwinden gebracht wurde. (Fotos: D. Yü-Dembski)

 

Mit der Einstellung der offiziellen Beziehungen zwischen China und Deutschland 1941 verschlechtern sich die Lebensbedingungen der hier lebenden Chinesen zusehends. Viele, die nach einem sicheren Fluchtort suchen, haben mit eingeschränkten Reisemöglichkeiten zu kämpfen. Diejenigen, die in Deutschland bleiben, erleiden schwere Repressionen durch NS-Behörden. Etwa 100 Chinesen werden in Konzentrationslager deportiert, für Sachsenhausen bei Berlin sind 32 Inhaftierungen belegt. Viele überleben diese Tortur nicht.[14]

Situation spitzt sich dann zur so genannten „Chinesen-Aktion“ unter Führung der Gestapo am 13. Mai 1944 in Hamburg und Bremen zu. Nahezu alle Mitglieder der dortigen chinesischen Gemeinde werden unter dem Vorwand der Spionage und „Feindbegünstigung“ verhaftet, misshandelt und ohne Gerichtsverhandlung im Zwangsarbeiterlager ‚Langer Morgen’ in Wilhelmsburg oder im Konzentrationslager Kiel-Hasse inhaftiert. Von den insgesamt 165 Gefangenen sterben 17 während der Haft. Viele werden als Zwangsarbeiter beim Gleisbau und in der Ölindustrie eingesetzt.[15] Sheila Mysorekar resümiert:

Nach dem Krieg gab es nur noch 30 Chinesen in Hamburg. Bis in die sechziger Jahre stritten Überlebende um Wiedergutmachung und Haftentschädigung, die jedoch in keinem einzigen Fall gewährt wurde. Mit einer interessanten Begründung: Bei der Chinesenaktion habe es sich um die Ahndung von Straftaten gehandelt und nicht um eine rassische Verfolgung. Bis heute gelten Asiaten nicht als NS-Opfer.[16]

"Chinesen in Berlin"Chinesen vor dem Restaurant "Nanking" im Berlin der 1930er Jahre (Coverfoto zum Ausstellungskatalog "Chinesen in Berlin" hrsg. von Dagmar Yü-Dembski, 2007)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Text wurde erstmalig unter dem Titel „Chinesische Präsenzen in Deutschland bis 1945“ in dem Sammelband Kien Nghi Ha/Nicola Lauré al-Samarai/Sheila Mysorekar (Hg.): re/visionen. Postkoloniale Perspektiven von People of Color auf Rassismus, Kulturpolitik und Widerstand in Deutschland. Münster: Unrast Verlag, 2007, S. 171-175, veröffentlicht und erscheint hier in einer überarbeiteten Fassung mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

[1] Abweichend vom Duden werden hier die Pluralformen “Kaufmänner“ und “Seemänner“ verwendet, um die Abwesenheit chinesischer Frauen in bestimmten Phasen der chinesisch-deutschen Migrationsgeschichte zu kennzeichnen.

[2] Es wäre eine lohnenswerte Aufgabe zu untersuchen, welche Analogien und Verbindungslinien zu den späteren kolonialen Völkerschauen und Menschenzoos sich bereits hier auftun.

[3] Vgl. Hong, Meng (1996): „Die ersten Chinesen in Deutschland.“ In: Dies. (Hg.): Chinesen in Berlin. Berlin: Die Ausländerbeauftragte des Senats, S. 9.

[5] Das weltweit betriebene Arbeitssystem der ‚indentured labourer’ bzw. ‚indentured servants’ ist ein elementarer Bestandteil der kolonialen Ökonomie und wird nach der Abschaffung der Sklaverei in den Kolonien eingeführt werden, um Arbeitskräfte für Plantagen, Minen oder Eisenbahn- und Kanalbauten zu rekrutieren. Auch das System der ‚indentured labourer’ beinhaltet eine vertragliche Pflicht zur Arbeit, die entsprechend brutal erzwungen wurde. Vgl. ausführlicher Pan, Lynn (1990): Sons of the Yellow Emperor: A History of the Chinese Diaspora. Boston: Little, Brown and Company. und Northrup, David (1995): Indentured Labor in the Age of Imperialism, 1834-1922. Cambridge: Cambridge UP.

[6] Vgl. Stoecker, Helmuth (1976): „Preußisch-deutsche Chinapolitik in den 1860/70er Jahren.“ In: Wehler, Hans Ulrich (Hg.): Imperialismus, 3. Aufl. (1969), Köln: Kiepenheuer & Witsch, S. 243-258.

[7] Siehe Bade, Klaus J. (2000): Europa in Bewegung. Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. München: Beck, S. 235-238.

[8] Vgl. Amenda, Lars (2004): Fremde – Hafen – Stadt: Chinesische Migration und ihre Wahrnehmung in Hamburg 1897 – 1972. München - Hamburg: Dölling und Galitz.

[9] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Hunnenrede.

[10] Siehe: Berliner Börsen-Courier no. 80, vom 17.02.1920 (Spätausgabe) und Berliner Tageblatt 18.02.1920 (Spätausgabe)

[11] Vgl. Struck, Wolfgang (2003): „Die Geburt des Abenteuers aus dem Geist des Kolonialismus. Exotistische Filme in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg.“ In: Kundrus, Birthe (Hg.): Phantasiereiche. Zur Kulturgeschichte des deutschen Kolonialismus. Frankfurt a.M.: Campus, S. 263-281, hier S. 270.

[12] Vgl. Yü-Dembski, Dagmar (1996): „Chinesische Studenten, Kaufleute, Revolutionäre in Berlin von den 20er Jahren bis zum Kriegsende.“ In: Hong, Meng (Hg.): Chinesen in Berlin. Berlin: Die Ausländerbeauftragte des Senats, S. 32-40.

[13] Vgl. Yü-Dembski, Dagmar (1997): “Chinesenverfolgung im Nationalsozialismus – Ein weiteres Kapitel verdrängter Geschichte.“ In: Bürgerrechte & Polizei/CILIP 58 (3/1997) URL: http://www.cilip.de/ausgabe/58/china.htm (08.12.2006).

[14] Ebenda.

[15] Ebenda.

[16] Mysorekar, Sheila (2004): “Halt’s Maul, sagt Sheherazade – Asiaten und Rassismus in Deutschland.“ In: ADB Köln & cyberNomads (Hg.): TheBlackBook. Deutschlands Häutungen. Frankfurt am Main: IKO, S. 185.