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Far, far away? | Podiumsdiskussion

© Phillipp Barth

Wie können verantwortungsbewusste Formen der Auseinandersetzung mit dem Thema Kolonialrassismus in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit aussehen? Wie kann die kritische Beschäftigung mit Deutschlands Kolonialgeschichte und ihren Nachwirkungen als Aufgabe der Schule erkannt werden? Was heißt das für Bildungsmaterialien und für deren Herstellung?

Zu diesen Fragen diskutierten am 2. Mai 2015 im Friedrichshain-Kreuzberg Museum die Expertinnen Saraya Gomis, Sharon Dodua Otoo und Elina Marmer im Gespräch mit Josephine Apraku und Jule Bönkost vom IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung. Neben Praxisbeispielen kam der Aspekt Empowerment genauso zur Sprache wie die Herausforderungen, die Rassismuskritik speziell für weiße Lehrpersonen darstellt. Besprochen wurden auch die Konsequenzen, die sich aus den verschiedenen Positionierungen der Schüler_innen ergeben und der Stellenwert der Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus für einen rassismuskritischen Schulunterricht. Schließlich ging es darum, wie Rassismuskritik in der Schule sichergestellt werden kann und was das für die Herstellung von Unterrichtsmaterialien bedeutet.

Samstag, 2. Mai 2015, 16.30 - 18.30 Uhr

Die Diskussion fand im Rahmen der May Ayim Tag Veranstaltung statt.

Ort: FXHB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstraße 95 a, 10999 Berlin


Podiumsgäste:

Saraya Gomis, Studienrätin, Ernst-Reuter-Oberschule, Black Diaspora School/ EOTO e. V.

Sharon Otoo, RAA Berlin & ISD

Dr. Elina Marmer, AG „Rassismuskritischer Leitfaden“, freie Autorin, Forscherin und Lehrende


Moderation:

Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost vom IDB | Institut für diskriminierungsfreie Bildung (IDB).