Berlin Postkolonial

Far, far away? | Podiumsdiskussion

Samstag, 2. Mai 2015, 16.30 - 18.30 Uhr

Ort: FXHB Friedrichshain-Kreuzberg Museum, Adalbertstraße 95 a, 10999 Berlin

Für einen rassismuskritischen Schulunterricht ist die vertiefte Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte und deren Erbe unerlässlich. Doch wissenschaftliche Untersuchungen verweisen auf Blindstellen in der Behandlung dieser Themen in Schulbüchern. So bieten Lehrwerke kolonialrassistische Wissensbestände an, während Rassismus selbst kaum angesprochen wird. Nicht nur im Geschichtsunterricht wird die koloniale Vergangenheit weitgehend vernachlässigt.

Wie können verantwortungsbewusste Formen der Auseinandersetzung mit dem Thema Kolonialrassismus in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit aussehen? Wie kann die kritische Beschäftigung mit Deutschlands Kolonialgeschichte und ihren Nachwirkungen als Aufgabe der Schule sichergestellt werden? Was heißt das für Bildungsmaterialien und für deren Herstellung? In der Veranstaltung werden Expert_innen aus Praxis und Wissenschaft diese Fragen diskutieren.

Die Veranstaltung richtet sich an Lehrer_innen, freie Bildungsreferent_innen und bildungspolitisch Interessierte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Podiumsgäste:

Saraya Gomis, Studienrätin, Ernst-Reuter-Oberschule, Black Diaspora School/ EOTO e. V.

Sharon Otoo, RAA Berlin & ISD

Tupoka Ogette, Expertin für Vielfalt und Antidiskriminierung

Dr. Elina Marmer, AG „Rassismuskritischer Leitfaden“, freie Autorin, Forscherin und Lehrende

 

Moderation:

Josephine Apraku und Dr. Jule Bönkost vom Institut für diskriminierungsfreie Bildung (IDB).

Die Diskussion findet in Kooperation mit dem Institut für diskriminierungsfreie Bildung und im Rahmen der May Ayim Tag Veranstaltung statt.

IDB Logo

 

 

 

Dank an: Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ), Brot für die Welt, Engagement Global/BMZ