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„Kurzfassung“
Geld macht nicht glücklich, aber ich bin trotzdem froh, dass ich meine Privilegien habe. Den Anderen schadet‘s aber nicht, dass sie sie nicht haben, weil, sie sind ja auch so glücklich … Schlimm finde ich schon, dass es ihnen so schlecht geht. Man sollte ihnen helfen, ich weiß auch schon wie: Zum Beispiel mit noch mehr Entwicklungshilfe.

Das vorliegende Papier präsentiert und diskutiert Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung, an der Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern teilnahmen, die einen persönlichen Bezug zu Schulpartnerschaften haben. Der Fokus der Ergebnisdiskussion liegt auf der Veränderung der interkulturellen Kompetenz der beteiligten Personen. Dabei wird der Großteil des empirischen Materials aus Gesprächen und Berichten von Schülerinnen und Schülern gebildet. 7 Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen an der Erhebung teil. Alle hatten bereits zwei Begegnungen erlebt: eine Reise in das Partnerland und Besuch aus dem Partnerland. Alle Partnerschulen befanden sich in einem afrikanischen Land. Es standen sowohl Lehrkräfte als auch Schüler_innen für Befragungen und ausführliche Interviews zur Verfügung. Daneben konnte auf 90 Berichte von Lehrkräften und Schüler_innen zurückgegriffen werden. Außerdem war es möglich, an mehreren Präsentationsveranstaltungen teilzunehmen und Präsentations- und Wettbewerbsmaterial auszuwerten. Darüber hinaus waren auch Elternpaare bereit für ausführliche mehrstündige Gespräche. Auf dieser breiten empirischen Basis wurde eine Analyse erstellt, die vor allem beleuchtet, wie der eigene Identitätsbildungsprozess der Jugendlichen mit den Erfahrungen der persönlichen Begegnungen in Schulpartnerschaften korrespondiert.

Luise Steinwachs: Zitat: "Arm, aber glücklich". Persönliche Begegnungen in Schulpartnerschaften.

Die gesamte Analyse als pdf