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Donnerstag, 18. Oktober 2012,  19 Uhr

TOGO/KAMERUN-BERLIN: Wen ehrt der Nachtigalplatz?

Berlin Postkolonial lädt zum Informationsabend

Berlin-Mitte hat die Errichtung eines postkolonialen „Lern- und Erinnerungsortes Afrikanisches Viertel“ beschlossen. Warum die Umwandlung des größten deutschen Kolonialviertels ohne die Umbenennung der Dauerkolonie Togo sowie desNachtigalplatzes und ohne die Würdigung von afrikanischen Opfern und Gegner_innen des Kolonialismus nicht gelingen kann, erläutern unsere Gäste:

 

Reichskommissar Gustav Nachtigal

M. Abdel Amine (Flüchtlingsinitiative Berlin-Brandenburg)

Dr. Marie Biloa Onana (Berlin Postkolonial)

Moctar Kamara (Afrika-Rat Berlin-Brandenburg)

Armin Massing (Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag)

Lawrence Oduro-Sarpong (AfricAvenir International)

Moderation: Pfarrerin Constanze Kraft

Ort: Ev. Kirchengemeinde Kapernaum, Seestraße 35, 13353 Berlin

Hintergrund:

Blues in Schwarzweiß. Die Black Community im Widerstand gegen kolonialrassistische Straßennamen in Berlin-Mitte

SPD & Bündnis 90/Die Grünen fordern im Bundestag die Umbenennungen von Straßennamen, die Kolonialverbrecher ehren (2012)

Beschluss der BVV von Berlin-Mitte (2011)

 

Dauerkolonie Togo e.V. in Berlins so genanntem Afrikanischen Viertel

Freitag, 19. Oktober 2012, 17 Uhr

TOGO/KAMERUN-BERLIN: Rund um die "Dauerkolonie"

Gemeinsam mit dem Aktivisten und Bildungsreferenten M. Abdel Amine aus Togo erkunden wir Deutschlands größtes Kolonialviertel.

Ort: U-Bahnhof Afrikanische Straße, 13351 Berlin

Teilnahme: 5,- Euro

 

 

König Rudolf Duala Manga Bell

Freitag, 19. Oktober 2012, 19 Uhr

Filmspecial: „Manga Bell - Verdammte Deutsche?“ (BRD 1998, Regie: Peter Heller)

1884, als man in Berlin Afrika aufteilte, nötigte der Namensgeber des Nachtigalplatzes, Reichskommissar Gustav Nachtigal, den Herrscher der Douala zu einem ersten "Schutzvertrag". Dessen Enkel Rudolf Manga Bell, der in Deutschland studiert hatte, wurde später als König von den Deutschen wegen seines Widerstandes gegen den Kaiser hingerichtet. Berlin Postkolonial lädt zum Filmabend mit anschließender Diskussion.

Ort: Restaurant Bantou Village, Kameruner Str. 3, 13351 Berlin

Eintritt: frei!

 

Die Veranstaltungen sind Teil des Projekts "Partnerschaft entwickeln".

Mit finanzieller Unterstützung durch:

Stiftung Nord-Süd-Brücken LEZ BMZ