3. Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt zum Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz (Februar 2009)
Im Rahmen der internationalen Kampagne "Das Recht auf Erinnerung und die Pflicht zur Erinnerung", die vom Weltrat der panafrikanischen Diaspora und seinem internationalen Koordinator Professor Kapet Bana 2004 anlässlich des 120. Jahrestages der "Kongo-Konferenz" ausgerufen wurde, veranstaltete das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) und das Empfangs- und Organisationskomitee der Konferenz für die Errichtung des "Denkmals für die Wiedergutmachung, den Frieden und die universelle Versöhnung mit Afrika am 28. Februar 2009 in Berlin den 3. Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Die Teilnehmenden versammelten sich an der Gedenktafel zur Berliner Afrika-Konferenz in der Wilhelmstraße, legten Blumen und Kränze nieder und zogen dann am Berliner Denkmal für die ermordeten Juden vorbei zum Brandenburger Tor.
Vernetzungstreffen lokal orientierter deutscher Postkolonialismus-Initiativen in Köln (November 2008)
Auf Einladung von Marianne Bechhaus-Gerst (KopfWelten - gegen Rassismus und Intoleranz e.V. / Köln-Postkolonial) und Heiko Wegmann (freiburg-postkolonial.de) trafen sich am 21./22. November 2008 etwa 25 AktivistInnen postkolonialer Initiativen aus Köln, Freiburg, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Leipzig, Braunschweig, Dortmund, Düsseldorf, Tübingen und Bielefeld zu einem 1.Vernetzungstreffen und Erfahrungsaustausch. Dabei reichte das Spektrum der Interessen und Aktivitäten von einem vorrangig historisch-wissenschaftlichen über einen pädagogischen, einen künstlerischen bis zu einem auf die aktuelle politische Situation bezogenen Fokus. Ein immer wiederkehrendes Thema in den Diskussionen war die Umbenennung kolonialer Straßennamen, die ja auch in Berlin ansteht. Die Teilnehmenden kamen u.a. überein, sich 2009 in Berlin erneut zu treffen.
Abgeordnete sprechen sich für Straßenumbenennungen aus (November 2007)
Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) empfing am 27. November Vertreter der Fraktionen des Abgeordnetenhauses, um mit ihnen über Spuren des Kolonialismus im Berliner Straßenbild und einen verantwortungsvollen Umgang damit zu debattieren.
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Stolperstein für Mahjub bin Adam Mohamed (Oktober 2007)
Mitte September wurde der erste "Stolperstein" für ein afrikanisches oder afro-deutsches Opfer - gleichzeitig auch ein muslimisches Opfer - nationalsozialistischer Gewalt vor dem Haus Brunnenstraße 193 in der Rosenthaler Vorstadt verlegt.
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Symposium des Deutschen Historischen Museums "Das Deutsche Reich in der Südsee" (September 2007)
Im Rahmen der Berliner Asien-Pazifik Wochen vom 10.-23.9.2007 lud das Deutsche Historische Museum zu einer Tagung über die kaum bekannte Rolle des Deutschen Reichs in der Südsee ein. Leider wurde, wer dabei auf eine kritische, wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus im Pazifik gehofft hatte, enttäuscht.
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Im Rahmen der internationalen Kampagne "Das Recht auf Erinnerung und die Pflicht zur Erinnerung", die vom Weltrat der panafrikanischen Diaspora und seinem internationalen Koordinator Professor Kapet Bana 2004 anlässlich des 120. Jahrestages der "Kongo-Konferenz" ausgerufen wurde, veranstaltete das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin (KADIB) und das Empfangs- und Organisationskomitee der Konferenz für die Errichtung des "Denkmals für die Wiedergutmachung, den Frieden und die universelle Versöhnung mit Afrika am 28. Februar 2009 in Berlin den 3. Gedenkmarsch für die afrikanischen Opfer von Sklavenhandel, Sklaverei, Kolonialismus und rassistischer Gewalt. Die Teilnehmenden versammelten sich an der Gedenktafel zur Berliner Afrika-Konferenz in der Wilhelmstraße, legten Blumen und Kränze nieder und zogen dann am Berliner Denkmal für die ermordeten Juden vorbei zum Brandenburger Tor.
Vernetzungstreffen lokal orientierter deutscher Postkolonialismus-Initiativen in Köln (November 2008)
Auf Einladung von Marianne Bechhaus-Gerst (KopfWelten - gegen Rassismus und Intoleranz e.V. / Köln-Postkolonial) und Heiko Wegmann (freiburg-postkolonial.de) trafen sich am 21./22. November 2008 etwa 25 AktivistInnen postkolonialer Initiativen aus Köln, Freiburg, Berlin, Hamburg, Stuttgart, Leipzig, Braunschweig, Dortmund, Düsseldorf, Tübingen und Bielefeld zu einem 1.Vernetzungstreffen und Erfahrungsaustausch. Dabei reichte das Spektrum der Interessen und Aktivitäten von einem vorrangig historisch-wissenschaftlichen über einen pädagogischen, einen künstlerischen bis zu einem auf die aktuelle politische Situation bezogenen Fokus. Ein immer wiederkehrendes Thema in den Diskussionen war die Umbenennung kolonialer Straßennamen, die ja auch in Berlin ansteht. Die Teilnehmenden kamen u.a. überein, sich 2009 in Berlin erneut zu treffen.
Abgeordnete sprechen sich für Straßenumbenennungen aus (November 2007)
Der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) empfing am 27. November Vertreter der Fraktionen des Abgeordnetenhauses, um mit ihnen über Spuren des Kolonialismus im Berliner Straßenbild und einen verantwortungsvollen Umgang damit zu debattieren.
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Stolperstein für Mahjub bin Adam Mohamed (Oktober 2007)
Mitte September wurde der erste "Stolperstein" für ein afrikanisches oder afro-deutsches Opfer - gleichzeitig auch ein muslimisches Opfer - nationalsozialistischer Gewalt vor dem Haus Brunnenstraße 193 in der Rosenthaler Vorstadt verlegt.
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Symposium des Deutschen Historischen Museums "Das Deutsche Reich in der Südsee" (September 2007)
Im Rahmen der Berliner Asien-Pazifik Wochen vom 10.-23.9.2007 lud das Deutsche Historische Museum zu einer Tagung über die kaum bekannte Rolle des Deutschen Reichs in der Südsee ein. Leider wurde, wer dabei auf eine kritische, wissenschaftlich fundierte Auseinandersetzung mit dem deutschen Kolonialismus im Pazifik gehofft hatte, enttäuscht.
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